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20.06.2013

Mailings: 6 Tipps zu erfolgreichen Mailings

Selfmailer und Kuvert von Hirsch Printmedien als Beispiel für ein Mailing
Selfmailer und Kuvert von Hirsch Printmedien als Beispiel für ein Mailing

Zugegeben, es gibt verschiedene Arten von Postwurfsendungen, Mailings. Welche, die direkt den Verkauf bestimmter Produkte ankurbeln sollen und welche, die zum Beispiel zur Kundeninformation dienen. Letztendlich haben aber alle Mailings die gleiche Aufgabe…

Über kurz oder lang soll etwas verkauft werden. Ob an einen Neukunden oder an den Bestandskunden, der weiterhin kauft, ist dabei zweitrangig — es geht um Verkaufsförderung. Hier möchten wir Ihnen 6 Tipps vorstellen, die Ihre Mailings erfolgreicher machen. Dabei geht es nicht um Formalitäten und Automationsfähigkeiten, sondern um grundlegende Dinge.

Um Mailings praktisch und zielsicher zu machen, sind immer die gleichen Punkte wichtig:

 
  • Um was geht es in dieser Sendung — und vor allem: Welchen Vorteil hat der Empfänger davon?
Informationen über neue Aktionen sind gut, aber welchen Vorteil hat der Empfänger davon? Beispiel: Er bekommt 20 % Rabatt auf alle Artikel. Vorteil: Der Kunde spart bares Geld. Stellen Sie diesen Vorteil voran und zeigen Sie ihn dem Empfänger direkt auf.
 
  • Gibt es eine Ansprechpartnerin oder einen Ansprechpartner? Wenn ja, nutzen Sie das.
Jede Sendung, die individuell auf die Person zugeschnitten ist, ist wertvoller als eine anonyme Sendung. Besorgen Sie sich die Adressen aus Ihrem CRM-System mit vollständigen Daten. Sollten Sie Adressen kaufen, achten Sie darauf, diese mit Ansprechpartner zu kaufen.
 
  • Ein Durchschnittsmailing kann zum Spitzenmailing werden, wenn Sie weitere Kanäle hinzuziehen:
- Binden Sie Response-Elemente ein: Antwortkarten, Gutscheinkarten …
- Nutzen Sie QR-Codes für persönliche Webseiten und vermischen Sie Print und Online
- Belohnen Sie Ihren Kunden für die Response-Aktion: Rabatte, Gewinnspiele …
 
  • Was möchte mein Unternehmen transportieren?
Sind Sie ein Anbieter günstiger Waren, der über die Masse verkauft? Oder ein Unternehmen, das im qualitativ hochwertigen Bereich angesiedelt ist? Entsprechend sollten Ihre gesamten Werbemaßnahmen gestaltet sein. Kommen Ihre Kunden überwiegend aus dem Hightech-B2B-Bereich, sollten auch Ihre Mailings hochwertig wirken. Wer hochwertige Ware zu entsprechenden Preisen verkaufen möchte, muss das im Auftreten der Firma — und damit auch im Mailing — widerspiegeln. Sehen Sie es immer im Ganzen: Was passt zu meiner Firma und vor allem zu meinen Kunden? Dieses Thema ist weit wichtiger, als es auf den ersten Blick erscheint.
 
  • Habe ich entsprechend gute Adressen? Und was sind gute Adressen?
- Gute Adressen beinhalten den Ansprechpartner, die korrekte Anrede, den Titel etc.
- Die Adressen sollten so aktuell wie möglich sein.
- Jede Adresse ist nur einmal vorhanden. Nichts wirkt unprofessioneller, als wenn derselbe Ansprechpartner die gleiche Post zweimal bekommt.
 
  • Die Rückmeldung aktiv gestalten.
Viele Mailings werden erst dann richtig erfolgreich, wenn rund um das Mailing aktiv weitere Vertriebsmöglichkeiten genutzt werden. Sprechen Sie den Empfänger aktiv auf das Mailing an und fragen Sie nach. Nutzen Sie dieses Feedback für weitere Mailingaktionen.
 
Sie werden sehen: Wenn Sie diese 6 Punkte beachten und Ihre Mailings entsprechend gestalten oder gestalten lassen, arbeiten Sie mit diesem Vertriebselement deutlich erfolgreicher. Holen Sie sich professionelle Ansprechpartner dazu und hinterfragen Sie bei jedem Mailing, welchen Vorteil es dem Kunden bietet. Je digitaler unser Alltag wird und je mehr Newsletter sich in unseren Postfächern stapeln, desto interessanter wird das physische Pendant auf Papier.
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